Didaktik der Mathematik

Wie erkennt man mathematisch begabte Schüler/innen und wie kann man sie fördern?

Was meint man eigentlich, wenn man einer Schülerin oder einem Schüler zuschreibt, sie oder er sei „mathematisch begabt“? Ist sie oder er mit Blick auf die bekannten curricular rahmenden Bildungsstandards (also hinsichtlich mathematischer Allgemeinbildung) im Vergleich zu anderen Lernenden überdurchschnittlich leistungsstark, löst mathematische Aufgaben beispielsweise zügig und sicher? Oder um was kann es sich bei einer (besonderen) „mathematischen Begabung“ vielleicht sonst handeln?

An diesen Fragen knüpft die Veranstaltung an: In einem ersten Teil werden in Vortragsform zunächst Fallbeispiele zu spezifischen mathematischen Begabungsmerkmalen sowie zu begabungsstützenden Persönlichkeitseigenschaften betrachtet. Weiter werden konkrete Beispiele für Fördermöglichkeiten vorgestellt, insbesondere offene substanzielle Problemfelder: Die Grundidee liegt hier in einer natürlichen Differenzierung ausgehend von der fachlichen Substanz. Über die Förderung „besonderer“ mathematischer Begabungen hinaus eignen sich solche Aufgabenformate erfahrungsgemäß zudem in dem Sinne als ein Gestaltungsbaustein für den Regelunterricht, als dass sich unterschiedliche Ideen wechselseitig bereichern können und so z.B. große Potenziale zur Förderung prozessbezogener Kompetenzen (etwa im Argumentieren und Kommunizieren) vorhanden sind. In einem zweiten Teil sollen daher in einem Workshop konkrete Beispiele offener, substanzieller Problemfelder erkundet, Gestaltungskriterien erarbeitet, ggf. eigene Ideen entwickelt und sowohl Potenziale als auch Grenzen für den Einsatz derartiger Formate diskutiert werden.

Titel: Didaktik der Mathematik
Kursnummer: HDT-S4
Rubrik: Seminare
Referent*in: Prof. Dr. Ralf Benölken
Seminarart: Für Lehrer/innen
Datum: 22.09.2020
Zeit: 14:30-18 Uhr
Ort: Haus der Talente am Hauptbahnhof
Bertha-von-Suttner-Platz 3
Raum: 7.04
Kursgebühr: € 10,00

Noch 19 Plätze frei.

Veranstaltung
Kursteilnehmer*in
Schule
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